Behandlungsfehler – oder Fehler in der Behandlung?

Behandlungsfehler - Titel

Vom Unterschied zwischen Behandlungsfehler und Systemfehler

Du bist krank und gehst zum Arzt. Der Arzt untersucht Dich. Dann stellt er eine Diagnose und empfiehlt Dir weitere Untersuchungen oder die Behandlung Deiner Krankheit. Damit es Dir besser geht und eine Verschlimmerung nicht eintritt, verordnet er Dir erstmal ein Medikament…

Der Arzt meint es gut und macht, was er kann. Echte Behandlungsfehler sind dabei selten – dennoch ist die Behandlung oft fehlerhaft…

Vorweg

In diesem Blogartikel lasse ich die „harmlosen“ und „vorübergehenden Krankheiten (Erkältung, leichte Infekte, geringfügige Verletzungen etc.) mal außen vor und möchte Dein Augenmerk auf die „ernsthaften“ chronischen Erkrankungen lenken. Die Erkrankungen, die oft mit den „Zipperlein“ anfangen.

Weiter geht´s – sind Behandlungsfehler vermeidbar?

Du warst also beim Arzt und hast erstmal ein Medikament „gegen“ Deine Erkrankung bekommen.

Spätestens nach weiteren Untersuchungen durch einen oder mehrere Fachärzte steht dann eine Diagnose im Raum. Und darauf baut die gesamte Behandlung auf.

Es gibt hierbei zwei große Therapie-Ansätze: Entweder wird mit Medikamenten behandelt oder operativ (und zusätzlich medikamentös). 

Weitere Behandlungen (wie die „allgemeinen Maßnahmen“) sind oft nur „schmückendes Beiwerk“.

(Siehe auch Blogartikel Gesundheitsberater)

Behandlungsfehler - Behandlung

Fataler Verlauf

Zur ersten Diagnose gesellt sich im Lauf der Zeit meistens eine Zweite. Und genau gleich verhält es sich mit Medikamenten: selten bleibt es tatsächlich bei einem Medikament und noch seltener ist dieses eine Medikament dann nur „vorübergehend“ einzunehmen.

Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen (Aristoteles)

Unser gesamtes Gesundheitssystem ist auf Diagnosen aufgebaut. Die Diagnose steht nur am Anfang. Auf die Diagnose werden die Behandlungsmöglichkeiten aufgebaut. Stehen mehrere Diagnosen im Raum, muss der Arzt in seiner Behandlung natürlich sämtliche Diagnosen berücksichtigen. Dennoch ist die Diagnose nur die Hälfte des Ganzen…

Diagnose - Definition

Um das „System“ besser zu verstehen, schauen wir uns einfach mal an, was eine Diagnose denn eigentlich ist. Es gibt massenhafte Definitionen im Internet, die einfachste davon ist sicherlich: „Feststellung, Bestimmung einer Krankheit durch einen Arzt“.

Etwas ausführlicher könnte man eine Diagnose so beschreiben: „Bewertende Zusammenfassung der Symptome und Befunde eines Patienten, die in der Feststellung und Benennung der zugrundeliegenden Krankheit gipfelt. (DocCheck Flexikon).

Diagnose – Gemeinsamkeiten der verschiedenen Definitionen

Auffällig ist die Gemeinsamkeit bei fast allen Definitionen.

Begriffe wie „Feststellung“, „Beurteilung“ oder „bewertende Zusammenfassung“ durch den „Arzt“ und der Begriff „Krankheit“ sind in nahezu jeder Definition zu finden. Der Arzt spielt eine tragende Rolle: Er stellt also eine Krankheit fest oder bewertet die Symptome und fasst diese zu einer Krankheit zusammen.

Und was, wenn er sich dabei irrt? Wenn er falsch „bewertet“ oder „urteilt“? Würde ein anderer Arzt zur gleichen „Bewertung“ oder „Beurteilung“ kommen?

Bei „eindeutigen“ Erkrankungen wahrscheinlich schon…

Aber wenn die Symptome nicht so eindeutig zu einer Krankheit passen? Oder die Symptome passen auf mehrere Krankheiten?

Stopp! Klärungsbedarf

Moment mal – Der Arzt soll also eine Krankheit benennen. Was genau ist eigentlich eine „Krankheit“?? Das ist mal wirklich eine spannende Frage. Denn bis heute gibt es keine allgemeingültige naturwissenschaftlich anerkannte Definition von „Krankheit“…

Krankheit?

Sicherlich gibt es Definitionen von Krankheit – keine Frage. Aber eben keine Allgemeingültige. Die WHO zum Beispiel hat seit 1963 gar keine Definition für Krankheit. Gesundheit dagegen definiert die WHO als „Zustand des vollständigen, körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens“. Wow! Jemand wirklich „gesundes“ anwesend??

Sozialgerichte definieren dagegen Krankheit ganz anders, nämlich im Sinne der gesetzlichen Krankenversicherung als: „einen regelwidrigen Körper- oder Geisteszustand, der Behandlungsbedürftigkeit und/oder Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat“. Also krank ist man erst, wenn man behandelt werden muss oder nicht mehr arbeiten kann??

Passt auch nicht so richtig…

Krankheit?

Man kann es auch mit Humor nehmen! Lachen ist schließlich doch die beste Medizin…

Behandlungsfehler - Krankheit
Bildquelle: Martin Scholten, Der Hausarzt.digital, Wahnsinniges aus der Hausarztpraxis #05/20: Verkehrte Welt

Die Lösung: ICD

Mit einem weiteren Begriff muss ich Dich noch vertraut machen, damit die Zusammenhänge etwas klarer werden.

ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems“. Auf Deutsch: „Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und Gesundheitsprobleme“. Eine Liste aller Krankheiten also. Prima. Dann muss man als Arzt ja „nur“ die richtige finden…

Krass: Ja, der Arzt MUSS tatsächlich eine dort gelistete Krankheit bei seinem Patienten finden, sonst kann er nämlich nicht mit der Krankenkasse abrechnen und arbeitet ohne Vergütung…

Vorteile

Prinzipiell ist das System zunächst gut. Weil der Patient „weiß“, was er hat. Er kann dem Kind einen Namen geben. Und weil der Patient schnell Besserung erfährt – oder zumindest erfahren sollte. Ein Medikament nimmt schnell die Schmerzen, senkt den Blutdruck oder verbessert andere „Laborparameter“. Und es senkt zunächst auch das Risiko für eine Verschlechterung der Situation.

Der Arzt kann schnell aktiv werden und sein Wissen über die Krankheit zur Behandlung einsetzen. Für viele Krankheiten gibt es auch Richt- und Leitlinien, wie diese zu behandeln sind. Und hält sich der Arzt daran, kann ihm nur schwer ein echter Behandlungsfehler unterstellt werden

Nebeneffekte oder Nachteile?

Einige doofe Nebeneffekte hat das Ganze. Leider!

  • Was passiert, wenn die Symptome des Patienten sich eben nicht eindeutig einer der Krankheiten aus dem Katalog zuzuordnen sind?

  • Ist die Diagnose gestellt, ist auch klar, was von der Krankenkasse gezahlt wird – und was nicht. Egal, ob es helfen würde.
  • Was ist, wenn die „Beurteilung“ des Arztes falsch ist? Wenn er die Symptome falsch bewertet? Wenn er in seiner Einschätzung einfach daneben liegt?

  • Und was ist, wenn vorgegebene Behandlungspfade aus Richt- und Leitlinien nicht auf den individuellen Patienten passen?

  • Die Krankheit ist zwar benannt – also diagnostiziert. Die Ursache ist jedoch oft nach wie vor unbekannt – und wird damit auch nicht behoben!
Behandlungsfehler - Nebeneffekt

Vergleich

Nehmen wir mal an, ein Auto läuft „unrund“. Im „Krankheitskatalog“ der Werkstatt findet sich unter anderem „platter Reifen“. Oder der Patient geht zum Arzt, weil ihm immer mal wieder „schwindelig“ ist und es findet sich im Katalog eine Krankheit „Bluthochdruck“.

Behandlungsfehler - Vergleich

Die Werkstatt könnte nun den Reifen aufpumpen. Problem gelöst? Oder der Arzt könnte ein Medikament geben, das den Blutdruck senkt. Problem gelöst?

Ok, den Reifen muss man unter Umständen recht häufig wieder aufpumpen. Das ist blöd. Und das Medikament muss man auch recht häufig nehmen: Jeden Tag wieder aufs Neue, genauso blöd!

Ursache?

Beim Reifen wären mögliche Ursachen:

  • Loch im Reifen
  • Verbeulte Felge
  • Kaputtes Ventil
  • Jemand hat die Luft rausgelassen

Beim Patienten?

  • Bewegungsmangel
  • Zu hohes Körpergewicht
  • Arteriosklerose („Gefäß-Verhärtung“)
  • Ernährung, insbesondere Mangel oder Überschuss an bestimmten Vitaminen, Aminosäuren oder Mineralien
  • Hormonelle Steuerung
  • Erkrankungen anderer Organe (Schilddrüse, Herz, Nieren, Lunge)
  • Medikamente, Alkohol, Nikotin

Behandlungsfehler?

In beiden Fällen kann man jetzt nach dem „Behandlungsfehler“ fragen. Beim Auto könnte letztendlich ein Nagel auf dem Privatparkplatz die Ursache sein. Wird der nicht weggeräumt, kann selbst ein nagelneuer Reifen am nächsten Tag wieder platt sein. War das Aufpumpen ein Behandlungsfehler? Es hat doch geholfen… Es war wieder Luft im Reifen!

Und beim Patienten könnte ein Mangel an bestimmten Nährstoffen mit der Zeit noch ganz andere Erkrankungen auslösen. Oder das Blutdruck-Medikament könnte ungewünschte Nebenwirkungen verursachen. Gerade, wenn es langfristig eingenommen wird. 

Beispielsweise könnte der Vitamin C- und D-, sowie der Magnesium-Haushalt beeinflusst werden. Das ist gar nicht so selten (siehe Vitaminmangel). Dadurch könnte langfristig der Bluthochdruck noch verstärkt werden… Die Folge: Eine höhere Dosis wird nötig oder ein zweites Medikament. Ein Behandlungsfehler?

Oder Systemfehler?

Liegt da vielleicht ein Fehler im System vor? Diagnosen sind wichtig, keine Frage. Und unser Gesundheitssystem erfordert Diagnosen, damit einigermaßen geregelt ist, wie eine Behandlung abläuft und das Ganze wirtschaftlich bleibt. Immerhin ist dem Patienten primär ja geholfen und das Risiko für eine weitere Verschlimmerung ist oft zunächst einmal gebannt.

Zumindest kurzfristig und zumindest auf dem Papier (Labor-/Messwerte).

Ursachenfindung

Um die Ursache zu finden, muss immer wieder die gleiche Frage gestellt werden: Warum? Um beim Beispiel zu bleiben: Warum ist der Reifen platt? Warum ist ein Loch im Reifen? Warum liegt ein Nagel auf dem Privatparkplatz? Usw.

Oder eben: Warum Bluthochdruck? Warum Arteriosklerose? Warum Nährstoffmangel? Und so weiter… Das ist aufwendig und eben nicht ganz so easy, wie eine Tablette…

An jeder Stelle der Ursachenfindung -also nach jeder beantworteten Warum-Frage- wäre der Therapie-Ansatz ein anderer. Und je häufiger die Warum-Frage wiederholt wird, desto eher wird die tatsächliche Ursache mit sämtlichen Auswirkungen behoben.

Keine Ursachenfindung: Behandlungsfehler der Krankenkassen?

Ursachenfindung wird von den Krankenkassen aus wirtschaftlichen Gründen einfach (noch) nicht bezahlt. Dabei wäre es deutlich wirtschaftlicher und effektiver für den Patienten, wenn der Ursache auf den Grund gegangen würde. Denn ist die Ursache behoben, gibt es für Krankheit keinen Grund mehr!

Vorsatz?

Ganz klar: Nein! Unser Gesundheitssystem muss bezahlbar bleiben. Ärzte haben heute schon kaum noch Zeit. Und Ärzte haben -auch wenn man das kaum glauben mag- ein beschränktes Wissen. Damit mag ich den Ärzten gar nicht zu nahetreten. Medizin ist schon sehr umfangreich. Und Ärzte machen meist einen guten Job.

Leider lernen Ärzte aber im Studium z.B. kaum etwas über Ernährung oder Nährstoffe (spannend: Vitaminmangel). Kaum etwas über die Auswirkungen von Bewegung (spannend: Prävention). Und auch in den meisten Facharztausbildungen spielen diese beiden Themen keine Rolle. Ihre Ausbildung dreht sich darum, eine (ICD-)Diagnose zu stellen und wie diese behandelt wird.

Ärzte tun, was sie können – aber eben auch NUR, was sie können!

Spezialisierung

Daneben schreitet die Spezialisierung der Ärzte ständig voran – bedingt durch immer neuere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden. Es gilt: Je spezialisierter der Arzt, desto spezieller wird auch seine Diagnose ausfallen.

Kniegelenke

Ein langjähriger Facharzt für Orthopädie, spezialisiert auf Knie- und Hüftgelenke wird viel über diese beiden Gelenke wissen. Zu einer Darmerkrankung wird er weniger wissen. Auch wenn er Medizin studiert hat!

 Dennoch wird er Patienten haben, die eine Darmerkrankung haben und Gelenkprobleme am Knie. Er konzentriert sich jedoch auf das Knie… Ein Behandlungsfehler wird das eher nicht sein.

Die Krux

Eine Diagnose, die einmal gestellt ist, wird kaum überprüft. Und stellt ein Facharzt eine Diagnose und empfiehlt eine medikamentöse Therapie, wird der Hausarzt dieser Empfehlung folgen. Das führt dazu, dass der Patient häufig etliche Medikamente bekommt.

Tritt eine Nebenwirkung auf, oder beeinflussen sich diese Medikamente (Wechselwirkung)… Dann gibt es eben ein Medikament gegen das neu aufgetretene Symptom. Systemfehler? Oder Behandlungsfehler? Wer trägt die Verantwortung?

Beispiel gefällig?

Etliche Schmerzmittel verursachen dauerhaft Magenprobleme. Deshalb wird vielfach schon von vornherein ein „Säure-Blocker“ als „Magenschutz“ mitverordnet…

Und diese „Säure-Blocker“ (sogenannte Prototenpumpenblocker oder PPI) haben es in sich: Die reinsten Mikronährstoff-Räuber (siehe Vitaminmangel). Ein massiver Eingriff in ein ausgeklügeltes Zusammenspiel der Nährstoffe. Mit allen daraus entstehenden Folgen…

Behandlungsfehler?

Wirkliche Behandlungsfehler sind also eher selten zu unterstellen. Die Ärzte tun das, was sie gelernt haben. Und das ist hilfreich. Der Fehler liegt im System! Nach der Diagnose muss die Ursachenforschung beginnen, um weitere Auswirkungen der Ursache zu verhindern.

Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist sonst kaum zu vermeiden. Und der Fehler in der Behandlung liegt dann nicht beim Arzt, sondern beim Patienten. Die Verantwortung für die eigene Gesundheit liegt nicht beim Arzt, nicht bei der Krankenkasse, nicht bei sonst irgendjemand. Sondern ausschließlich beim Patienten selbst.

„Behandlungsfehler“ vermeiden

Ca. 80% aller Erkrankungen (aus dem Katalog) beruhen auf einem Mangel oder besser: einem Ungleichgewicht. Die meisten Erkrankungen entstehen, wenn Ressourcen (Schutzfaktoren) und Belastungen (Risikofaktoren) nicht mehr im Gleichgewicht sind.

Dieses Gleichgewicht wieder herzustellen, bedeutet vielfach auch, die Ursache zu beheben.

Möglichkeiten und Chancen

Es gibt viele Ansatzpunkte neben ärztlichem Handeln und der Schulmedizin, tätig zu werden und so Krankheiten möglichst zu entgehen:

  • Prävention (Gleichgewicht und Mangel)

  • positiver Lebensstil (Sinn) u.a.
    • Soziale Kontakte
    • Gute Gesundheitskompetenz
    • Spaß bei Arbeit
    • Weiterbildung
Behandlungsfehler - Chancen
  • Neuere Ansätze verfolgen
    • Epigenetik
    • Geistige Gesundheit
    • Orthomolekularmedizin („Nährstoffmedizin“)
    • Entgiftung (Genussmittel, Strahlung, Umweltgifte, Medikamente, …)
    • Darmgesundheit

Auf vieles davon kann idealerweise präventiv geachtet werden. Und auch im Krankheitsfall ist therapie-begleitend als Unterstützung zur schulmedizinischen ärztlichen Behandlung vieles möglich. Die Behandlung alleine dem Arzt zu überlassen wäre jedoch ein fataler Behandlungsfehler!

Vertrauen ist die Grundlage

Vertrauen in den Arzt und unser Gesundheitssystem sind gut und wichtig. Kontrolle, Nachfragen beim Arzt und Ursachenforschung sind noch wichtiger!

Auf der Suche nach der Ursache gibt es reichlich Hilfe. Man muss sie sich nur holen (schau mal bei den Blogartikeln Gesundheitsberater und Zweitmeinung rein).

Nie ein Behandlungsfehler: Humor

Das dachten sich wahrscheinlich die Autoren vom DocCheck-Flexikon beim Schreiben des Artikels „Krankheit“. Dort geht es unter Punkt 6 um den Krankheitsverlauf. Und da findet sich folgender bemerkenswerter Satz:

„Krankheit führt – behandelt oder unbehandelt – zu Heilung, Remission, einem Rezidiv (oder mehreren Rezidiven), Leiden oder Tod. Erwähnt werden muss allerdings auch, dass viele Patienten ihre Krankheit trotz Behandlung überstehen.“

„Trotz“ Behandlung??? 🤣

Behandlungsfehler, Fehler in der Behandlung oder Systemfehler?

„Behandlungsfehler“ im beschriebenen Sinne kommen also leider häufig, wenn nicht gar in den meisten Fällen vor. Und Ärzte haben daran kaum Schuld. Vielmehr sind die „Behandlungsfehler“ in Wirklichkeit eher System-Fehler.

Um Fehler in der Behandlung zu vermeiden, muss der Patient selbstständig und eigenverantwortlich aktiv werden und sich im Krankheitsfall neben dem Arzt weitere Unterstützung holen!

3 Möglichkeiten?

Man sagt, es gäbe immer drei Möglichkeiten: Akzeptieren, ändern oder abhauen!

Akzeptieren

Akzeptieren ist einfach und bequem: Man vertraut dem Arzt blind, gibt sich damit ab, dass die Ursache nicht gefunden und deshalb auch nicht abgestellt wird. Ausreden zur Gewissensberuhigung sind schnell gefunden: „Ich kenne mich mit Medizin ja nicht aus“, „Was soll ich denn machen?“, „der Arzt weiß schon, was er tut“, usw.

Kann man machen. Allerdings trägt man selbst dann auch die Konsequenzen. Man nimmt lebenslang Medikamente, lebt mit den Einschränkungen durch die Erkrankung, und akzeptiert, wenn es nicht besser oder gar schlechter wird. 

Man begeht den Fehler in der Behandlung selbst!

Behandlungsfehler - Chancen

Ändern

Ändern dagegen ist zwar kurzfristig etwas unbequemer – langfristig allerdings deutlich besser. Kurzfristig muss man unbequeme Fragen stellen, nach Antworten suchen und sich gegebenenfalls Hilfe holen. Belohnt wird die Mühe langfristig mit besserer Gesundheit. Im Idealfall ohne Einschränkungen und Medikamente. Je früher Du etwas änderst, desto einfacher ist es… (siehe Blogartikel Zipperlein)

Abhauen?

Abhauen? Keine wirkliche Option! Wohin auch? Die Krankheit kommt immer mit!

Hilfe

Wenn akzeptieren und abhauen keine Optionen für Dich sind, sondern Deine Devise ÄNDERN lautet… Wenn Du also die Ursache ergründen magst und ergänzend zur ärztlichen Behandlung eine zweite Meinung haben willst, was machbar ist… Dann lass uns doch einfach mal miteinander reden!

Gesundheit geht eben auch anders!

Wenn man die Optionen kennt und die Chancen ergreift.

Dein Andreas
Ganzheitlicher Gesundheitsberater und Präventionscoach

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