Die Krankenkassen unterliegen heute -unter anderem- mehr denn je dem sogenannten „Wirtschaftlichkeitsgebot“.
Mit subjektiven Begriffen wie „ausreichend“, „zweckmäßig“, „wirtschaftlich“ und „das Maß des Notwendigen nicht überschreitend“ aus dem Sozialgesetzbuch V, §12 ist gute Gesundheit kaum zu beschreiben. Wohlgemerkt gelten die Begriffe nicht einzeln, sondern in Summe!
Ärzte und Krankenhäuser kämpfen schon seit langem u.a. mit der Auslegung dieses Paragraphen.
Krankenkassen dagegen nutzen ihn gezielt, um den Medizinern so manche sinnvolle Leistung nicht zu erstatten. Auf Anfrage des Patienten bei den Krankenkassen heißt es jedoch stets: „Der Arzt bekommt alles bezahlt, was notwendig ist.“ Mündlich wohlgemerkt.
Schriftlich geben die Krankenkassen das selbstverständlich äußerst selten heraus. Und letztlich wird die Leistung dann einfach nicht bezahlt, obwohl sie erbracht ist.
Nehmen wir z.B. die Wirtschaftlichkeit. Ist eine Therapie wirtschaftlich, wenn der Gesamtbehandlungsfall dadurch günstiger wird?
Konkretes Beispiel: Darf z.B. eine Knie-Endoprothese (künstliches Kniegelenk) mehr kosten, wenn der Patient dadurch schneller zu Alltagstätigkeiten zurückkehren kann und in der Folge dadurch nach der Operation Kosten für Physiotherapie, Medikamente (und damit evtl. auch unerwünschten Arzneimittelwirkungen), sowie Nachbehandlungen eingespart werden?
Auch wenn Du es kaum glauben magst: Leider ist es eben nicht so. In der Praxis gilt die Prothese als „wirtschaftlich“, welche im Einkauf am billigsten ist.
Die Folge: Echte Innovationen und neue Erkenntnisse haben es schwer, die Mediziner müssen argumentieren, warum bestimmte Behandlungen nicht in Frage kommen, obwohl sie von den Ärzten als sinnvoll erachtet werden.
Oder: Sie schließen die Behandlung -aus Zeitgründen- einfach aus, stellen die Möglichkeiten dem Patienten gar nicht erst vor.
Diesen Zwängen möchte ich mich -ganz bewusst- nicht unterwerfen, sondern Dir mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, meinem gesamten Wissen, meiner Erfahrung und meinem Netzwerk helfen.
Du kannst dann entscheiden, was für Dich „wirtschaftlich“ ist. Aus diesem Grund ist meine Beratung nicht darauf ausgelegt von den Krankenkassen bezahlt zu werden, sondern Dich zu unterstützen und Dir bestmöglich zu helfen.
Selbstverständlich kannst Du jedoch Deine Krankenkasse fragen, ob sie die Kosten -evtl. auch anteilig- übernimmt. Gesundheitsberatung ist für Krankenkassen ein wichtiges Thema. Oft bieten die Krankenkassen sogar eigene Gesundheitsberatungen an – jedoch: wessen Interessen könnten diese möglicherweise vertreten?